Konsum & Hunger

Verzerrte Argumentationskette "Weniger Fleisch => weniger Futtermittel => mehr Nahrung für die Menschen"

Die Nahrungsmittelkonkurrenz zwischen Mensch und Tier ist ein oft diskutiertes Thema. Selbst wenn die Nachfrage nach Futtermitteln durch weniger Fleischkonsum sinken würde und damit theoretisch mehr pflanzliche Nahrungsmittel für Menschen zur Verfügung stünden,  wäre noch nicht garantiert, dass damit auch wirklich hungrige Mägen gefüllt werden. Es fehlt grundsätzlich nicht am Nahrungsmittelangebot. Selbst bei weltweit ausreichender Verfügbarkeit haben viele Menschen keinen ausreichenden Zugang zu Lebensmitteln, weil sie zu arm sind, um dafür bezahlen zu können. Deshalb würden wohl viele der Pflanzen, die nicht mehr als Futter gebraucht würden, nicht als Nahrung für Menschen angeboten, sondern überhaupt nicht mehr angebaut werden...
 

Zukunft der Agrarproduktion – die Fleischnachfrage im Fokus

Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf über 9 Mrd. Menschen steigen – dieser Anstieg wird fast ausschließlich in den Entwicklungsländern stattfinden. Mit dem Bevölkerungswachstum wird auch der Mittelstand um 3 Mrd. Menschen anwachsen. Mit höheren Einkommen wollen die meisten Menschen auch ihre Ernährung verbessern und  mehr Fleisch, Milch und Eier essen...
 

Ansätze zur Sicherung der Welternährung

Die Agrarproduktion ist stark abhängig von natürlichen Ressourcen wie der Ackerfläche und dem Wasser, die weltweit zunehmend knapp werden. Deswegen müssen innovative Ansätze für eine ressourcenschonende Angebotssteigerung entwickelt und umgesetzt werden. Eine nachhaltige globale Ernährungssicherheit lässt sich nur erreichen, wenn wir offen gegenüber Technologien sind und uns auf hohe Produktivität und Effizienz in der Agrarwirtschaft konzentrieren. Wir können die Welt von morgen nicht mit den Technologien von gestern ernähren, erklärt Aalt Dijkhuizen vom Forschungszentrum Wageningen in den Niederlanden. In den letzten 60 Jahren haben verschiedenste landwirtschaftliche Neuerungen Landwirte befähigt, mehr zu produzieren und trotzdem besser für die Tiere zu sorgen und die Umweltauswirkungen zu verringern...
 

Status quo des weltweiten Hungers

Nach Schätzungen der FAO hungern weltweit 800 Mio. von insgesamt 7,2 Mrd. Menschen, d.h. sie sind nicht ausreichend mit Nahrungsenergie versorgt...
 

Sie haben Fragen?


 
 
 

 

Dieses Formular benötigt einen Bestätigungscode, welcher im folgenden Bild dargestellt wird. Bitte geben Sie ihn entsprechend in das Feld daneben ein. Falls Sie den Code nicht lesen können, fordern Sie durch Absenden des Formulars einen neuen an.



 
Damit wir Ihre Fragen und Anregungen bearbeiten können, benötigen wir eine vollständige Kontaktadresse. Hinweise zu unserem Datenschutz finden Sie hier: Datenschutz. Mit der Zusendung der Mail räumen Sie faktencheck-schwein das Recht ein, Ihre Fragen oder Anregungen zur Erweiterung dieser Internetseite unentgeldlich nutzen zu dürfen.

Landwirtschaftliche Rentenbank

mit Unterstützung der
Landwirtschaftlichen Rentenbank