Fleisch & Gesundheit

Fleischfreie Ernährung kann ein gesundheitliches Risiko für Kinder darstellen

Nach Meinung des Forschungsinstituts für Kinderernährung in Dortmund ist ein Fleischverzicht in den Phasen starken Wachstums, besonders in der zweiten Hälfte des ersten Lebensjahres und im Kleinkindalter ungünstig. Auch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit befürwortet die frühe Einführung von Fleisch und Fisch als Beikost in der Kinderernährung sowie den regelmäßigen Verzehr dieser Nahrungsmittel. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung und das Netzwerk Gesund ins Leben – Netzwerk Junge Familie bewerten eine vegane Ernährung als ungeeignet, um Säuglinge, Kleinkinder und Kinder adäquat zu versorgen und Gesundheitsrisiken zu verhindern.
 

Fleisch ist Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung

Im statistischen Durchschnitt isst ein Deutscher rund 60 kg Fleisch und Fleischwaren pro Jahr. In südeuropäischen Ländern, mit der als gesund gepriesenen mediterranen Ernährung, wird zum Teil weitaus mehr Fleisch gegessen – und dort ist die Lebenserwartung sogar noch höher als hierzulande. Es ist nachgewiesen, dass eine abwechslungsreiche Ernährung – die auch Fleisch beinhaltet – förderlich für die Gesundheit ist. Fleisch liefert wichtige lebensnotwendige Nährstoffe. Ein Schweineschnitzel besteht aus 75 % Wasser, 22 % Eiweiß, 2 % Fett sowie 1 % Vitaminen und Mineralstoffen...
 

Mangelerscheinungen bei Fleischverzicht

Etwa 2 % der Deutschen aßen im Jahr 2012 kein Fleisch und keine Wurstwaren. Vegetarierverbände vertreten die Auffassung, dass eine fleischfreie Ernährung gesünder ist oder sogar Zivilisationskrankheiten verhindern und therapieren kann. Bislang konnte allerdings keine wissenschaftlich fundierte Ernährungsstudie diese Wirkungen belegen. In einer rein pflanzlichen Ernährung können mehrere wichtige Nährstoffe fehlen, unzureichend vorhanden oder schlecht vom Körper verwertbar sein. Dies betrifft vor allem hochwertiges Eiweiß, sehr langkettige Omega-3-Fettsäuren, Eisen, Zink, Calcium und die Vitamine D und B12...
 

Fleischverzehr und Gesundheit – Forschungsergebnisse ohne Schlagzeilen

Forschungsergebnisse, die Zusammenhänge zwischen Fleischverzehr und erhöhten Krankheitsrisiken zeigen, finden häufig großes Gehör und schüren Angst bei den Verbrauchern. Allerdings gibt es auch zahlreiche Studien, die keine Zusammenhänge oder sogar positive gesundheitliche Auswirkungen festgestellt haben. Ein paar Beispiele: Herzkrankheiten: Bislang galt der Konsum von tierischen gesättigten Fetten als Risikofaktor. Inzwischen haben mehrere Forschergruppen aus verschiedenen Ländern unabhängig voneinander eine Vielzahl von Studien ausgewertet. Keine  Gruppe fand einen Zusammenhang zwischen dem Verzehr gesättigter Fettsäuren und dem Risiko für Herzkrankheiten...
 

Kritik an Ernährungsstudien: Aus Zusammenhängen lassen sich keine Ursachen ableiten

Forscher der Harvard Universität analysierten die Daten von rund 120.000 Personen auf einen Zusammenhang zwischen Fleischverzehr und Sterblichkeit. Ein Ergebnis der Studie: Der Konsum einer zusätzlichen Portion roten Fleisches oder roter Fleischwaren täglich erhöhe das Sterberisiko um 13 bzw. 20 %. Kritiker monierten, dass andere Gesundheitsrisiken nicht ausreichend berücksichtigt wurden...
 

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