17.05.2015rss_feed

Warum werden Schweine mit Sojaextraktionsschrot gefüttert?

In Deutschland werden Schweine seit der BSE-Krise nicht artgerecht ernährt. Schweine sind Allesfresser, werden aber v.a. rein pflanzlich ernährt. Eiweiß ist unverzichtbarer Bestandteil einer vollwertigen Ernährung. Die Rückstände aus der Sojaölgewinnung enthalten ein hochwertiges pflanzliches Eiweiß, das sich hervorragend über den Schweinedarm veredeln lässt. Je nach Ration kann ein Schweinefutter bis zu 20 Prozent Sojaextraktion enthalten. Fütterungsexperten loben
  • den hohen Gehalt an hochwertigen(essentielle) Aminosäuren in Soja
  • die hohe Verdaulichkeit und Schmackhaftigkeit von Soja
  • einen günstigen Import aufgrund guter Anbaubedingungen in Übersee, z. T. mit zwei Ernten je Jahr
Alternativ könnten Sojabohnen auch bei uns angebaut werden, z.B. in der Donauregion. Allerdings verdrängt der Anbau meist regional angepasste Pflanzen, wie Weizen und verbraucht derzeit noch mehr Ackerfläche als ein vergleichbarer Anbau in Übersee. Ein vergleichbares heimisches Eiweißfuttermittel könnte Rapsextraktionsschrot darstellen. Mit heimischen Leguminosen tun sich unsere Ackerbauern derzeit noch etwas schwer. Am hochwertigsten wäre der Einsatz tierischem Eiweißfutter aus Resten der Schlachtkörperverwertung. Der Einatz ist seit der BSE - Krise verboten.


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