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Warum werden GVO-Futtermittel eingesetzt?

Unter GVO-Futtermitteln wird häufig gentechnisch verändertes Soja oder Mais verstanden. Sojaextraktionsschrote, Nebenprodukte der Ölgewinnung, werten heimische Geflügel- und Schweineration als wertvolle Eiweißquelle auf. Bei Mastschweinen können bis zu 20 Prozent in der Ration enthalten sein. Alternative Eiweißquellen, z.B. aus heimischem Anbau, stehen in ausreichender Menge nicht zur Verfügung.

  • Zugelassene GVO-Futtermittel bergen weder Risiken für die Tierernährung noch für die menschliche Ernährung.
  • Etwa 70 % des weltweit gehandelten Sojas ist GVO-Ware.
  • Es dürfen nur die in Europa zugelassenen GVO-Futtermittel eingesetzt werden. Es handelt sich ausschließlich um Importware (im Wesentlichen Mais und Soja), da ein Anbau von GVO-Futterpflanzen in Deutschland nicht erlaubt ist.
  • Auch als GVO-frei deklarierte Waren darf (gesetzlich) bis zu 0,9% GVO-Anteil enthalten, da eine hundertprozentige Freiheit nicht garantiert werden kann. Das würde eine entsprechend sicher getrennte Produktionskette erfordern (vom Feld über die Verarbeitung bis zum Trog. Dies wiederum ist nicht finanzierbar.
  • GVO-Technik bietet Chancen für die Pflanzenzucht (Allergieresistenz; reduzierter Wasserbedarf; Krankheitsresistenz; Ertragssteigerung; reduzierter Bedarf an Pflanzenschutzmitteln u.a.m.) zur Verbesserung der effizienten Flächennutzung.
  • Ein Verzicht auf GVO-Ware wäre mit erheblichen Kosten-Nachteilen im internationalen Wettbewerb verbunden, da diese Ware in anderen Staaten eingesetzt und mit Fleischprodukten indirekt nach Deutschland importiert wird.
Hauptkritikpunkt der Nutzung sog. GVO-Futtermittel ist u.a. eine Forcierung von Resistenzen durch mangelnde fachliche Anbaupraxis, wie Monokulturen und fehlender Fruchtwechsel, also eine Frage des Anbaumanagements.


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