FAQ-Schwein

Warum werden Tiere geklont?

Die Technik des Klonens befindet sich noch in der Entwicklung. Sie bietet die Möglichkeit, besonders wertvolle Eigenschaften einzelner Tiere über eine Generation hinaus zu sichern. Das kann z.B. für die Nutzung spezieller tierischer Produkte für die Humanmedizin von Interesse sein.
 

Warum gibt es den Vorwurf einer einseitigen Leistungszucht?

Die modernen Zuchtmethoden (u. a. Kreuzungszucht) gestattet es, mehrere Merkmale gleichzeitig (balanciert) im Zuchtziel zu berücksichtigen und hinsichtlich ihrer Bedeutung unterschiedlich zu gewichten.
 

Warum werden die Tiere auf Leistung gezüchtet?

Aufgrund begrenzter und teurer Ressourcen (Futter, Fläche, Ställe, Arbeit usw.) liegt es im Interesse der Menschen, durch Züchtung solche Tiere zu bevorzugen, die den jeweiligen Zweck (die erwartete Leistung) besonders gut erfüllen. So entwickelte sich z. B. aus dem Wildschwein das heutige Fleischschwein.
 

Warum gibt es den Vorwurf der sogenannten Qualzucht?

 Qualzucht ist verboten und liegt nach dem Tierschutzgesetz vor, wenn die Zucht systematisch Veränderungen an den Tieren bewirkt, die mit Schmerzen, Leiden oder Schäden bei den Nachkommen verbunden sind.
 

Warum werden Belastungen der Umwelt durch Bioaerosole diskutiert?

Negative Effekte für die menschliche Gesundheit sind bisher allerdings nicht eindeutig erwiesen. Bauernfamilien leiden erwiesenermaßen geringer unter Allergien, als die Stadtbevölkerung.
 

Warum gibt es Ammoniak-Emissionen aus der Tierhaltung?

Ammoniak entsteht als Abbauprodukt aus Kot und Urin, und zwar insbesondere bei verschmutzten, feuchten und eingestreuten Böden.
 

Warum gibt es den Vorwurf der Boden- und Grundwasser-Belastung durch Gülle und Dung?

Da nicht alle Bestandteile des Futters vom Körper verwertet werden können, verbleiben Reste im Kot und Urin, z. B. Stickstoff und Phosphor. Der Wert als Wirtschaftsdünger ergibt sich aus diesen nicht verwerteten Reststoffen.
 

Warum lässt sich die Geruchsbelastung durch die Schweinehaltung nicht stärker reduzieren?

Der arteigene Geruch von Schweinen sowie deren Kot und Urin lässt sich grundsätzlich nicht vermeiden, aber er lässt sich reduzieren.
 

Warum kann die Transportdauer nicht auf 8 Stunden oder weniger begrenzt werden?

Der Strukturwandel in der Landwirtschaft und in der Schlachtbranche führt zu einer Verlängerung der Transportwege, speziell für Tiere aus Regionen mit relativ geringer Anzahl Betriebe.
 

Warum gibt es so viele Schweinetransporte?

Die Spezialisierung der Betriebe sowie eine räumliche Trennung (zur Unterbrechung von Infektionsketten) in Sauenhaltung und Schweinemast erfordern Ferkeltransporte zwischen den Betrieben bzw. Stalleinheiten.
 

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